DJK-Werkstatt-Tag in Trier hat fast geploppt – 24 Stunden DJK erlebt

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Zu einer „DJK-Werkstatt“ wurden die Geschäftsräume in der Sportakademie Trier am vergangenen Wochenende umgestaltet und die 15 Teilnehmenden in Arbeitskittel und Blaumann herzlichst begrüßt. Gestartet wurde die „DJK-TÜV-Abnahme“ mit gegenseitigem Kennenlernen. Ein erster Check-Up folgte in der Vorstellung und Darstellung des eigenen Vereins und der eigenen Rolle. 
Um den „DJK-Erfordernissen“ gerecht zu werden, gab es verschiedene Themen rund um die DJK-Wertearbeit im Verein, so dass Raum für Fragen und Anliegen erarbeitet werden konnte. DJK-Werkstatt-Leiter Rainald Kauer lud ein an Stellwänden die positiven und negativen Erfahrungen im Vereinsgeschehen aufzuschreiben. In der Analyse und gegenseitigem Austausch wurde eine Menge Lösungspotenzial freigesetzt. Die DJK-Zukunftswerkstatt ließ auch Raum für vergangenes. So war es spannend zu sehen, wie die DJK gegründet wurde und welche Herausforderungen vor 100 Jahren bestanden. 
Zum Abschluss des harten Arbeitstages ging es in die After-Work-Party über, wo bei Musikund guter Laune bis in die Morgenstunden gefeiert wurde.
Nach dem Frühstück in der hauseigenen „Werkskantine“  wurden die „Motoren“ langsam für das nächste Thema hochgefahren. Anhand einer Wordcloud sollte ein DJK-Leitbild für den Verein und die Sportjugend entworfen werden. Dazu wurden genannte Begriffe über die „Mentimeter“ an die Wand geworfen. In zwei Gruppen wurden diese dann verarbeitet und angewandt. Pünktlich zur Mittagpause waren die DJKler*innen fertig und konnten in der Kantine leckere Pizza genießen. 
Mit Teambuilding ging‘s dann weiter und diese Session hatte es in sich. Beim Ploppflaschenspiel galt es aus einer verschlossenen Flasche eine Tasse mit Wasser zu füllen. Beide standen in einem Kreis der nicht betreten werden durfte. Lediglich zwei Seile dienten als Hilfsmittel.  Nach mehreren Try and Fail-Aktionen blieb die hilfreiche Kommunikation aus und verdeutlichte, wie wichtig es ist, auch im Vereinsleben genaue Absprachen zu halten und alle im Geschehen mit einzubeziehen. Der Ablauf und Inhalt der Aufgabe wurden anschließend in der Gruppe reflektiert. 
Der nächste Teil der DJK-Geschichte gab Einblicke in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg und den aktuellen Zahlen und Fakten. Das 100jährige Bestehen der Deutschen Jugendkraft stellt auch ein Jubiläum für die DJK-Sportjugend dar, denn die Deutsche Jugendkraft erwächst aus der Jugend der katholischen Jungmänner- und Jungfrauen-Verbände. Die Jugendarbeit spielte sich zur damaligen Zeit als Einheit in den jeweiligen Verbänden ab.
Heute gibt es ihren eigenen Handlungsraum mit dem Ziel der werteorientierten Arbeit unter Kinder- und Jugendlichen. Erfreulich war deshalb, dass so viele Jugendliche am DJK-Werkstatt-Tag teilnahmen und mit guten Eindrücken nach Hause fahren konnten. Das DJK-Werkstatt Team konnte der Gruppe das „DJK-TÜV-Zertifikat“ überreichen.  Es waren fröhliche und erfolgreiche 24 DJK-Stunden, die wir gerne erneut anbieten möchten.